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Alte Apotheke Gelsenkirchen, Gelsenkirchen

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Über uns

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Die Apotheken-Historie

Bis zum Jahre 1838 hatte Gelsenkirchen noch keine eigene Apotheke. Wer Arzneimittel auf ein Rezept haben wollte, musste dieses selbst nach Wattenscheid bringen oder einen Boten dorthin schicken. Das war damals nicht so einfach wie heute. Es gab keine Straßenbahn und auch das Auto war noch nicht erfunden. Daher ist es verständlich, dass in Gelsenkirchen der Wunsch nach einer eigenen Apotheke laut wurde. Doch noch 1831 hatte der Arnsberger Kreisphysikus Dr. Jansen festgestellt, dass „kein Apotheker als ehrlicher und honetter Mann dort werde bestehen können.“ Erst nach fast acht Jahre langem Kampf mit dem damals schon trägen Amtsschimmel wurde am 25. Mai 1838 die Konzession für die heutige „Alte Apotheke“ erteilt. Am 4. September 1838 war es endlich so weit. Der erste Besitzer der „Alte Apotheke“, Eduard Schramm, konnte seine Arzneimittelhandlung eröffnen.

1838
Die ersten Räumlichkeiten der „Alte Apotheke“ befanden sich in der heutigen Hauptstraße 31, in einem Gebäude, in dem früher eine Kohlenhandlung war. Apotheker Schramm war ein leidenschaftlicher Jäger. Weit ins Sauer- oder Münsterland brauchte er nicht zu reisen. Von seiner Wohnung aus konnte er über das Feld nördlich bis zum Hof des Bauern Schulte- Bulmke sehen, und bald hatte er mit diesem enge Freundschaft geschlossen. Schulte–Bulmke lud Schramm zur Jagd ein, die in jenen Jahren auf dem Gelände zwischen Grillo und Franz–Bielefeld Straße stattfand. Geschossen wurde sogar Großwild, das aus dem Emscherbruch herüberwechselte.

War Schramm auf Jagd, dann war die Apotheke verwaist, da ein Provisor nicht gehalten werden konnte. Doch die Frau des Apothekers hatte eine gute Idee. Immer, wenn der Gemahl auf Jagd war und ein Kunde ins Geschäft kam, dann zog Frau Schramm eine kleine Fahne auf dem Hause hoch und der Apotheker beeilte sich zukommen.

1876
Des öfteren haben die Standorte gewechselt. Der zweite Standort nach der Hauptstraße war ab 1876 ein verschnörkeltes altes Haus am Neumarkt Nr.4.
1925
Von 1925 bis 1955 war die „Alte Apotheke“ im Nachbarhaus der heutigen Commerzbank zu finden. 1955 benötigte das Kreditinstitut die Räume selbst, so dass die Alte Apotheke wieder umziehen musste.
1955
Am 15. Mai 1955 wurde die Alte Apotheke unter Leitung von Dr. Heinz Fegeler und seiner Frau Trudel, der Tochter von Max Janitzki und Enkelin von Friedrich George Nolte (der die Apotheke 1898 übernommen hatte) zur Bahnhofstraße 19 verlegt, wo sie sich heute noch befindet.
1972
Am 31. Dezember 1972 übernahm Ulrich te Breuil, zunächst als Pächter, später als Eigentümer, die Apotheke, die er zusammen mit seiner Ehefrau Ursula mit sehr viel Engagement bis zu seinem plötzlichen Tod 2002 betrieb.
2002
Nach dem Tod von Herrn te Breuil übernahm seine Frau die Apotheke und führte sie mit sehr viel Energie und Einsatzfreude weiter.
2007
Nach insgesamt 35 Jahren in Händen der Familie te Breuil übergab Frau te Breuil im Jahr 2007 die Leitung der Apotheke an mich, was für mich als gebürtige Gelsenkirchnerin eine große Ehre, aber auch Herausforderung darstellt. Wie Sie sehen blickt die Alte Apotheke in Gelsenkirchen auf eine lange Tradition zurück. Dieser Tradition und der Gesundheit unserer Kunden fühlen wir uns verpflichtet.

Digitaler Impfpass

Ab dem 14.06.21 wird der digitale Impfnachweis für vollständig gegen Covid-19 Geimpfte in unserer Apotheke ausgestellt. Statt den gelben Impfpass ständig bei sich tragen zu müssen, können Geimpfte ihre Immunisierung dann über eine App auf ihrem Smartphone nachweisen.

Der digitale Impfnachweis kann als QR-Code über die CovPass-App oder die Corona-Warn-App genutzt werden. So genießen Sie mehr Freiheiten auf Reisen, beim Sport, in der Gastronomie oder der Kultur.